Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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COUNTRY ÖKO 2207 Nachsaat trockene Lagen

Grünlandmischung

Nachsaatmischung für trockene Standorte


Durch den Einsatz des trockenheitstoleranten Festuloliums ist diese Mischung besonders für trockene Standorte geeignet. Festulolium (Wiesenschweidel) ist eine Artenkreuzung aus Festuca spp. und Lolium spp.. Der Vorteil des Kreuzungsproduktes liegt darin, dass die positiven Ertragseigenschaften des Weidelgrases mit der Ausdauer des Schwingels kombiniert wurden. Das Deutsche Weidelgras und Festulolium ist durch die schnelle Jugendentwicklung und Konkurrenzkraft ideal für Nachsaaten geeignet. Durch die abgestimmten Arten und deren Reifegruppe sorgt die COUNTRY 2207 für eine optimale Ausnutzung der Winterfeuchte und liefert sehr hohe Ertragsanteile im 1. Schnitt. Für die nötige Grundversorgung an Stickstoff, eine dichte Grünlandnarbe und Schmackhaftigkeit sorgt mit seinen Kriechtrieben der eingemischte Weißklee.

Aussaatform Nachsaat

Zusammensetzung

Anteil Arten
30 % Deutsches Weidelgras früh (KARATOS, PICARO)
20 % Deutsches Weidelgras mittel (ALLIGATOR, ASTONHOCKEY)
20 % Deutsches Weidelgras spät (KAIMAN, VALERIO)
20 % Festulolium (FEDORO, FELOPA)
10 % Weißklee (LIFLEX, VYSOCAN)

Anbauhinweise

Aussaatstärke Nachsaat: 20 kg/ha
Aussaattermin März-September
Nutzungshäufigkeit/Jahr 3-5 Nutzungen

Standort

Trocken Normal Feucht Moor Höhenlage
••• •• ••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Nutzung

Weide Mähweide Schnitt Extensive
•• ••• •••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Alle Öko-Mischungen werden nach der EU-Verordnung 834/2007 mit mindestens 70% Öko-Anteilen erstellt und sind bereits von unserer Kontrollstelle (DE-ÖKO-039) für die Verwendung in Deutschland genehmigt. Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten werden diese durch gleichwertige ersetzt. Die Saatstärken sind für ein optimales Saatbett kalkuliert, bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.