Profil

Die Wintertriticale BREHAT setzt die Messlatte ganz hoch! Sie kombiniert ein sehr hohes Ertragsniveau mit einer frühen Reife und einem sehr abgerundeten Resistenzpaket. BREHAT ist ein massiger Triticale-Typ und aufgrund seines längeren Wuchses auch als GPS-Sorte nutzbar.

  • Ertragssieger im EU Sortenversuch 2019/2020!!
  • Verbindet TOP Blattgesundheit mit sehr hohen Erträgen
  • Großkörnige Sorte und frühreif

Allgemein

Typ Kompensationstyp
Produktionsziel Körnernutzung: Erzeugung von sehr hohen Kornerträgen bei sehr guter Blattgesundheit. Silonutzung: Mittellange, massenwüchsige und sehr gesunde Winterriticale zur GPS-Nutzung mit hohen TM-Erträgen.
Standort Für alle Standorte geeignet, insbesondere leichte Standorte.
Typ Kompensationstyp
Produktionsziel Körnernutzung: Erzeugung von sehr hohen Kornerträgen bei sehr guter Blattgesundheit. Silonutzung: Mittellange, massenwüchsige und sehr gesunde Winterriticale zur GPS-Nutzung mit hohen TM-Erträgen.
Standort Für alle Standorte geeignet, insbesondere leichte Standorte.

Agronomische Eigenschaften

Ährenschieben
(3)
(früh)
Reife
(4)
(früh bis mittel)
Pflanzenlänge
(6)
(mittel bis lang)
Ährenschieben
(3)
(früh)
Reife
(4)
(früh bis mittel)
Pflanzenlänge
(6)
(mittel bis lang)

Neigung zu

Lager
(5)
(mittel)
Lager
(5)
(mittel)

Ertragseigenschaften

Bestandesdichte
(5)
(mittel)
Kornzahl / Ähre
(6)
(mittel bis hoch)
Tausendkornmasse
(7)
(hoch)
Kornertrag Stufe 1
(9)
(sehr hoch)
Kornertrag Stufe 2
(9)
(sehr hoch)
Bestandesdichte
(5)
(mittel)
Kornzahl / Ähre
(6)
(mittel bis hoch)
Tausendkornmasse
(7)
(hoch)
Kornertrag Stufe 1
(9)
(sehr hoch)
Kornertrag Stufe 2
(9)
(sehr hoch)

Anfälligkeiten

Mehltau
(3)
(gering)
Blattseptoria
(2)
(sehr gering bis gering)
Gelbrost
(2)
(sehr gering bis gering)
Braunrost
(1)
(fehlend oder sehr gering)
Ährenfusarium
(5)
(mittel)
Mehltau
(3)
(gering)
Blattseptoria
(2)
(sehr gering bis gering)
Gelbrost
(2)
(sehr gering bis gering)
Braunrost
(1)
(fehlend oder sehr gering)
Ährenfusarium
(5)
(mittel)

Geeignet als Vorfrucht für

Mais
Raps
Rüben
Weizen
Mais
Raps
Rüben
Weizen

Pflanzenschutz

Wachstumsreglerbedarf
+ +
Fungizidintensität

Einstufung nach offiziellen und privaten Ergebnisen.

Wachstumsreglerbedarf
+ +
Fungizidintensität

Einstufung nach offiziellen und privaten Ergebnisen.

Anbaugebiete

  Optimales Anbaugebiet

Produktionsziel

Körnernutzung:
Erzeugung von sehr hohen Kornerträgen bei sehr guter Blattgesundheit.

Silonutzung:
Mittellange, massenwüchsige und sehr gesunde Winterriticale zur GPS-Nutzung mit hohen TM-Erträgen.

Sortentyp

Frühreifender Kompensationstyp mit hohem TKG. Roggentyp.

Saatzeit / Saatstärke

Ortsüblich mittlere bis späte Saattermine anstreben. Keine Frühsaaten.

Gute Böden, günstige Bedingungen, trockene Lagen: 250-350 Körner/m²

Mittlere bis schwere Böden, ungünstige Bedingungen, ausreichende Wasserversorgung: 350-400 Körner/m²

Bestandesdichte

Niedrige Ertragserwartung: 450-500 Ähren/m²
Mittlere Ertragserwartung:  500-550 Ähren/m²
Hohe Ertragserwartung: 550-650 Ähren/m²

Wachstumsregler

Mittlere Standfestigkeit = mittlerer bis höherer Wachstumsreglerbedarf. Frühzeitige Bestandeskontrolle wichtig, damit der optimale Einsatztermin nicht verpasst wird, da BREHAT EC 30/32 früher erreicht als andere Sorten..

Beispiel: mittlere bis hohe Ertragserwartung/gute Wasserversorgung
EC 30/32 1,0-1,5 l/ha CCC
EC 37/39 0,2-0,4 l/ha Camposan Extra

Beispiel: geringe Ertragserwartung/schlechte Wasserversorgung
EC 31/32 1,0-1,5 l/ha CCC

WR-Einsatz an Bestandesentwicklung, Standort, Ertragspotenzial und Witterung anpassen.

Herbizide / Fungizide

Aufgrund einer exzellenten Blattgesundheit sollte eine Krankheitsbekämpfung nur gezielt unter Beachtung des örtlichen Befallsdruckes durchgeführt werden. Eine Ährenbehandlung zur Absicherung der Ertragsleitung und Kornqualitäten ist bei Infektionsbedingungen zu prüfen.

Düngung

Früh andüngen, da BREHAT im Frühjahr zügig startet!! Auf trockenen Standorten 1. und 2. Gabe zusammenfassen und bei organischer Düngung bei der 1. Gabe auch zusätzlich mineralisch düngen (schnellere Wirkung).

Die N-Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertrag angepasst werden. Alle Ertragskomponenten gleichmäßig fördern = ausgeglichene N-Düngung.

Bildergalerie

Die hier genannten Sorteninformationen, Empfehlungen und Darstellungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Wir können nicht garantieren, dass die beschriebenen Eigenschaften wiederholbar sind. Alle Angaben dienen als Entscheidungshilfe. Mischungszusammensetzungen können sich bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten ändern. Stand 01/2021, Änderungen vorbehalten.