Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
PDF Produktblatt

TerraLife®-Solanum TR Öko

Stabilisierung des Bodengefüges und Stickstofffixierung.

Harmonisch aufeinander abgestimmte Mischung zwischen groß- und kleinkörnigen, schnellwachsenden Leguminosen in Kombination mit Nichtleguminosen für fast alle ökologischen Fruchtfolgen. Durch die Auswahl der Arten ist nicht nur eine rasche Beschattung des Bodens gegeben. Aufgrund ihrer Wurzelleistungen sind einige Arten in der Lage, Dichtlagerungen des Bodens zu durchbrechen. Neben der Stabilisierung des Bodengefüges wird durch den hohen Anteil an Leguminosen zusätzlicher Stickstoff gebunden. Außerdem hinterlässt diese Mischung eine gute Bodengare und wirkt humusbildend.

Diese Mischung kann als Begrünungsmischung für die FAKT-Maßnahme E 1.2 angebaut werden. Weitere Infos zum FAKT Förderprogramm in Baden-Württemberg unter www.ltz-bw.de.

Zwischenfruchtart: Sommerzwischenfrucht

Geeignet als Vorfrucht für

Kruziferen Körnerleguminosen Kartoffeln Rüben Sommergetreide Wintergetreide Mais
º º ••• •• ••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = nicht geeignet

Zusammensetzung

AnteilArten
25 % Felderbse
25 % Sommerwicke
10 % Lupine
5 % Serradella
5 % Alexandrinerklee
5 % Sparriger Klee
5 % Ramtillkraut
5 % Rauhafer
5 % Ölrettich
5 % Rettich Deeptill
3 % Sonnenblume
2 % Öllein
Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten/Arten werden diese durch gleichwertige ersetzt.

Anbauhinweise

Aussaatmenge50 kg/ha
Aussaatterminbis 20. August; bedingt geeignet als Spätsaat oder für kühle Lagen
NutzungGründüngung, Blühmischung
Besondere Eigenschaftenhohe Wurzelleistung, rasche Beschattung, humusbildend, bindet Stickstoff

Anbauhinweise
Saatbettbereitung:Die Aussaattiefe liegt bei max. 2 – 3 cm. Bei der Saatbettbereitung ist darauf zu achten, dass vor allem den Ansprüchen der Feinsaaten Rechnung getragen wird (feinkrümeliges, gut rückverfestigtes Saatbett). Um Wasser zu sparen, sollte die Aussaat unmittelbar nach dem Mähdrusch mit flachen Werkzeugen erfolgen. Ideal ist die Kombination aus Bodenbearbeitung und Drillen (z. B. mit Mulchsaatmaschinen). Der Einsatz von Walzen (z. B. Güttlerwalze) in Verbindung mit Streu- bzw. Drilltechnik kann sehr sinnvoll und effizient sein. Eine sehr gute Strohverteilung ist wichtig. Bei hohen Strohmengen ist auf einen ausreichenden Stickstoffausgleich zu achten.
Saatstärke:Bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.
Aussaatzeiten:Die Aussaatzeiten sind regional anzupassen. Sollte witterungsbedingt oder aus arbeitswirtschaflicher Sicht eine schnelle Einsaat nicht möglich sein, ist ein eventueller Vorteil des Ausfallgetreides durch entsprechende Bodenbearbeitungsmaßnahmen zu unterbinden. Besondere Beachtung diesbezüglich ist bei erfolgter Strohernte auf den Schwadbereich zu legen.
Düngung:Die Grundnährstoffversorgung kann über Gülle bzw. Gärreste vor der Aussaat überwiegend gesichert werden. Die Stickstoffversorgung wird in der Folge durch den relativ hohen Leguminosenanteil abgesichert.
Allgemeine Anbauhinweise:Bei zu früher Aussaat und unter Stressbedingungen (insbes. Trockenstress) kann es zur vorzeitigen Samenbildung einiger Pflanzenarten (Buchweizen, Senf, Ölrettich, Phacelia) kommen. In diesen Fällen ist ein rechtzeitiges mechanisches Stoppen des Wachstums zu empfehlen, um einer möglichen Samenreife vorzubeugen. Bleiben die Mischungen über Winter stehen, empfiehlt sich ein Mulchgang am Ende der Vegetation, um ein sicheres Abfrieren und gleichmäßiges Einarbeiten im Frühjahr zu ermöglichen. Der Aufwuchs sollte grundsätzlich nicht grün eingearbeitet werden.

Alle Öko-Mischungen werden nach der EU-Verordnung 834/2007 mit mindestens 70% Öko-Anteilen erstellt und sind bereits von unserer Kontrollstelle (DE-ÖKO-039) für die Verwendung in Deutschland genehmigt. Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten werden diese durch gleichwertige ersetzt. Die Saatstärken sind für ein optimales Saatbett kalkuliert, bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.

Bitte beachten Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen aus regionalen Förderprogrammen.