Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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COMPLICE A, EU

Grannenweizen

Dein verlässlicher Partner

  • Frühreifer Grannenweizen
  • Kurz und standfest
  • Gute Stresstoleranz

COMPLICE überzeugt durch seine ausgesprochene Frühreife und sein hohes Ertragspotenzial. Abgerundet wird sein Profil von einer guten Gesundheit und seiner Stresstoleranz. In Frankreich gehört er nicht umsonst zu den Top 10 der vermehrungsstärksten Sorten.

 

Qualitätsgruppe A
Typ Kompensationstyp
Produktionsziel Produktion von A-Qualitäten mit hohen Erträgen und schwarzwildvergrämenden Eigenschaften bei früher Ernte.

Ertrag/Ertragsstruktur
Kornertrag Stufe 2 - behandelt 7 hoch
Kornertrag Stufe 1 - unbehandelt 8 sehr hoch
Bestandesdichte 6 mittel
Kornzahl/Ähre 5 mittel
Tausendkorngewicht 6 mittel bis hoch
Agronomische Eigenschaften
Ährenschieben 3 früh
Reife 3 früh
Pflanzenlänge 3 kurz
Neigung zu Auswinterung (5) (mittel)
Neigung zu Lager 4 gering bis mittel
Herbstentwicklung + mittel
Frühjahrsentwicklung +++ sehr gut
Bestockungsfähigkeit +++ sehr gut
Pflanzenschutz
Wachstumsreglerbedarf gering
Fungizidintensität gering
Resistenzeigenschaften
Halmbruch 6 mittel bis hoch
Mehltau 3 gering
Blattseptoria 4 gering bis mittel
DTR/HTR: 5 mittel
Gelbrost 3 gering
Braunrost 5 mittel
Fusarium 4 gering bis mittel
Qualität
Fallzahl 7 mittel bis hoch
Fallzahlstabilität 0 mittel
Rohproteingehalt 3/4 gering bis mittel
Volumenausbeute 6 mittel bis hoch
Hektolitergewicht + hoch



Sortenprofil
Stoppelweizen
Maisvorfrucht
Mulchsaat
Frühsaat
Spätsaat
Leichte Böden
+
++
+++
+
+
+++
Stoppelweizen = +, d.h. Pflugfurche empfohlen; ++ oder +++ d.h. kann auch als Mulchsaat gedrillt werden; Maisvorfrucht = 0, d.h. pflügen wird empfohlen
Produktionsziel

Produktion von A-Qualitäten mit hohen Erträgen und schwarzwildvergrämenden Eigenschaften bei früher Ernte.

Sortentyp

Kompensationstyp mit ausgeglichenem Ertragsaufbau und hohen Kornerträgen.

Saatzeit/Saatstärke

Für normale Saattermine, nicht für extrem frühe oder extrem späte Saattermine. Saatstärke nicht zu gering bemessen, da höhere Bestandesdichten zur Ausschöpfung des Ertragspotenzials wichtig!
Mittelfrüh: 200-250 Körner/m²
Normal: 280-330 Körner/m²
Spät: 350-380 Körner/m²
Geringere Saatstärken bei günstigen Bodenbedingungen und auf Trockenstandorten.
Höhere Saatstärken bei ungünstigen Standortbedingungen und Tonböden.

Bestandesdichte

Niedrige Ertragserwartung: 450-500 Ähren/m²
Mittlere Ertragserwartung: 520-580 Ähren/m²
Hohe Ertragserwartung: 550-650 Ähren/m²

N-Düngung

Die Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertragsziel angepasst werden. Ausgeglichene Förderung der Ertragskomponenten. Auf Hochertragsstandorten auf ausreichende N-Spätgabe achten, um den Proteingehalt abzusichern.

Wachstumsregler

Standfest und kurzstrohig, deshalb geringer WR-Bedarf. Bei Splitting 2. Gabe nicht überziehen!

Beispiel: mittlere bis hohe Ertragserwartung/ausreichende Wasserversorgung
EC 25-29: 0,8-1,2 l/ha CCC
EC 30/31: 0,2 - 0,4 l/ha CCC

Beispiel: geringe Ertragserwartung/oft schlechte Wasserversorgung
EC 25-29: 1,0-1,2 l/ha CCC
WR-Einsatz an Bestandesentwicklung, Standort, Ertragspotenzial und Witterung anpassen.

Herbizide/Fungizide

Chlortoluron (CTU) verträglich

Geringe Fungizidintensität, je nach Auftreten der Krankheiten, gutes Resistenzpaket gegen alle Krankheiten. Bekämpfungsschwerpunkt Braunrost. In Befallslagen höhere Anfälligkeit für Halmbruch beachten. Bei Maisvorfrucht Abschlussbehandlung auf Fusarium ausrichten.

Einstufung nach Bundessortenamt 2019 und eigenen Erfahrungen. * = Züchtereigene Einstufung, EU = EU-Sorte; Krankheitsresistenzen: 1 = sehr gute Resistenz, 9 = sehr geringe Resistenz, +++ sehr hoch, sehr zügig, sehr gute Eignung, () = Tendenz

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