Rund 5 Millionen Euro für die innovative Pflanzenzüchtung
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Deutsche Saatveredelung investiert in den Ausbau ihrer Züchtungs- und Geschäftsaktivitäten am Standort Wardington, Vereinigtes Königreich
Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) baut ihre Züchtungsaktivitäten im Vereinigten Königreich konsequent aus. Im Oktober 2026 begannen in Wardington (UK) die Bauarbeiten für eine neue Zuchtstation sowie moderne Saatgutaufbereitungsanlagen und neue Büroflächen.
Wardington (UK) / Lippstadt (DE), Oktober 2026 – Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) investiert gezielt in den Ausbau ihrer Züchtungsaktivitäten im Vereinigten Königreich. Im Oktober 2026 begannen am Standort Wardington in Oxfordshire (UK) die Bauarbeiten für eine neue Zuchtstation, moderne Saatgutaufbereitungsanlagen und neue Büroflächen. Mit einem Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro stärkt das international tätige Pflanzenzüchtungs- und Saatgutunternehmen seine Infrastruktur vor Ort. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 geplant.
„Dieses Vorhaben ist eines der größten Einzelinvestitions-Projekte der DSV-Gruppe und unterstreicht, wie konsequent wir in die Zukunft der Pflanzenzüchtung investieren.“ so Dr. Eike Hupe, Vorstandsmitglied der DSV. „Mit dem Neubau am Standort Wardington stärken wir unsere Züchtungsaktivitäten im Vereinigten Königreich und schaffen die Voraussetzungen, neue Sorten effizienter zu entwickeln und schneller zur Marktreife zu führen. Damit setzen wir unseren langfristigen Kurs fort, die Leistungsfähigkeit unserer Züchtungsprogramme kontinuierlich weiterzuentwickeln.“
Züchtung und Aufbereitung an einem Standort
Die DSV mit Hauptsitz in Deutschland ist bereits seit über 40 Jahren im Vereinigten Königreich aktiv. Ihre Tochtergesellschaft DSV UK Ltd. (gegründet 2008) vertreibt Saatgut für zahlreiche landwirtschaftliche Kulturen – darunter Raps, Futtergräser, Winterweizen, Mais und Zwischenfrüchte – sowie Rasensaatgut für unterschiedliche Anwendungsbereiche.
Am Standort Wardington konzentriert sich die Züchtungsarbeit der DSV auf die Entwicklung neuer Winterweizensorten. Mit der neuen Infrastruktur baut die DSV die bestehenden Züchtungsaktivitäten gezielt aus und schafft so die Voraussetzungen, innovative und leistungsfähige Winterweizensorten noch effizienter zu entwickeln. Im Fokus stehen Sorten, die widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und anderen Umwelteinflüssen sind, einen geringeren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ermöglichen und zugleich hohe Erträge erzielen.
Das Bauprojekt umfasst vier Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Drei Gebäude vereinen die Bereiche Züchtung und Saatgutaufbereitung, während das vierte moderne Büroflächen bietet. Diese Infrastruktur ist auf einen durchgängigen Arbeitsablauf ausgelegt – von den frühen Züchtungsphasen über die Saatgutaufbereitung bis hin zur Verpackung und Auslieferung des Saatguts an die landwirtschaftlichen Betriebe. Durch die enge Verzahnung der Prozesse und kurze Wege zwischen den Arbeitsbereichen schafft die DSV effizientere Abläufe und stärkt die Leistungsfähigkeit ihres Standorts Wardington. Die Investition ist damit ein wichtiger Schritt, um die Züchtung leistungsfähiger Sorten weiter voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im Vereinigten Königreich und darüber hinaus langfristig zu sichern.
Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
Die DSV steht als Pflanzenzüchtungs- und Saatgutunternehmen für Forschung, Züchtung, Produktion und Vertrieb aus einer Hand. Mit rund 770 Mitarbeitenden in acht Tochterunternehmen weltweit und einem Absatz von mehr als 62.000 Tonnen Saatgut erzielt die DSV einen Jahresumsatz von rund 250 Mio. Euro.
An acht Saatzuchtstationen in Europa werden auf mehr als 1.400 Hektar standortangepasste, gesunde und ressourceneffiziente Sorten für die Anforderungen internationaler Märkte und unterschiedlichster Klimabedingungen gezüchtet. Die Kulturartenschwerpunkte liegen auf Gräsern, Leguminosen, Getreide, Raps, Mais und Zwischenfrüchten. Rund 12 Prozent des Unternehmensumsatzes investiert die DSV in Forschung und Entwicklung und damit gezielt in die Pflanzenzüchtung.
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Ansprechpartner
Dr. Sandra Kaminski