Deutsche Saatveredelung AG (DSV)

TerraLife® Mischungen sind wertvoll in der Umsetzung der Düngereform!

Die neue Düngeverordnung löst die bestehende Gesetzeslage aus dem Jahr 2006 ab. Damit sind engere Auflagen verbunden. Zwischenfrüchte können einen großen Beitrag leisten, um die N-Bilanz zu verbessern.

Nährstoffvergleich ist eine Herausforderung

Eine der großen Herausforderungen wird, neben dem ermittelten N- und P-Düngebedarf, das Nährstoffmanagement durch den Nährstoffvergleich sein. Der N-Saldo beträgt anstatt 60 kg N/ha seit dem 01.01.2018 nur noch 50 kg N/ha und für Phosphor 10 kg P/ha. Bundesländer dürfen bei Bedarf außerdem den
Stickstoffüberschuss auf 40 kg/ha begrenzen.

 

Outputsteigerung und Nährstoffeffizienz

Ziel ist es, möglichst effizient die Nährstoffe einzusetzen und Ventile zu schaffen. Im Ackerbau muss versucht werden, die Nährstoffe sinnvoll zu platzieren sowie deren Effizienz und den Output zu steigern.

 

Zwischenfrüchte senken N-Werte

Eine gut etablierte Zwischenfrucht ist äußerst effektiv. So können allein in der oberirdischen Biomasse 180 kg N/ha und mehr gespeichert werden. Nährstoffüberhänge können verhindert, Nmin-Werte reduziert und Nährstoffe für Folgefrüchte konserviert werden.

mulchsaat-ohne-mit-zwischenfrucht

In Baden-Württemberg wurden dazu durch die Offizialberatung mehrjährige Versuche durchgeführt. Im Mittel über alle Standorte und die Jahre 2014 bis 2016 verminderten die Zwischenfruchtmischungen die Nitratgehalte im November um knapp 25 kg Nitrat-N/ha in der Mulchsaat. Besonders gut sind dabei biodiverse Mischungen wie TerraLife® mit mehr als 5 Komponenten. Intelligent zusammengesetzt sind diese äußerst effektiv, indem sie ober- und unterirdisch Nährstoffe konservieren, recyceln und den Boden intensiv durchwurzeln. Besonders Leguminosen sind effizient und wertvoll. Ihre tiefe und dichte Durchwurzelung ist unverzichtbar innerhalb einer Zwischenfruchtmischung.

 

Untersaaten – äußerst effizient zur sinnvollen Platzierung von Nährstoffen

Noch effizienter zur sinnvollen Nährstoffverwertung sind Untersaaten. Insbesondere Getreide- und Maisuntersaaten sind sehr interessante Brücken, um Nährstoffe zwischen den Hauptfrüchten zu verlagern. Besonders geeignet sind Futterbau- und Biogasgasbetriebe, die die Aufwüchse nutzen können. In diesem Fall kann eine Untersaat nach einer Hauptfrucht nach den Bedarfswerten gedüngt werden. Die Mischung Legu-Hafer-GPS Plus enthält je nach Variante Welsches und Einjähriges Weidelgras als beerntbare Untersaat. Werden dann im Sommer 1 – 2 Schnitte durchgeführt, können zwei Güllegaben erfolgen. Bereits im Herbst ergibt sich durch die Nutzung ein Bedarf an zusätzlichen 160 kg N/ha (je nach Ertragserwartung). So entstehen nicht nur sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten für Gülle, es werden außerdem zusätzliche Futterquellen geschaffen.


Weite Fruchtfolgen geben Chancen zur Nährstoffplatzierung

Werden Fruchtfolgen intelligent aus Sommer- und Winterungen gestaltet, bietet sich mehr Raum zur Integration von Zwischenfrüchten und Untersaaten. Diese können neben den Hauptkulturen sinnvolle und effiziente Ventile sein, um enge Düngebilanzen zu lockern sowie Bodenschutz- und Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen. Die beiden gegebenen Beispiele sind nur zwei Ideen, wie Landwirte ihre Fruchtfolge optimieren können. Für eine weite Fruchtfolge sprechen natürlich auch noch mehr Argumente wie z. B. Vorfruchtwerte, phytosanitäre und arbeitswirtschaftliche Aspekte.


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