Deutsche Saatveredelung AG (DSV)

Ist Ihr Boden erosionsstabil?

Es gibt zwei einfache und kostengünstige Möglichkeiten die Stabilität von Böden zu testen.


Test 1

Hierfür benötigen Sie lediglich eine große Plastikflasche. Diese wird durchgeschnitten. Anschließend wird der Flaschenhals auf den Flaschenkörper gesteckt. Nun befüllen Sie die Flasche mit einer Bodenprobe Ihrer Ackerfläche und gießen Wasser auf.
Verfügt der Boden über ausreichend wasserbeständige Bodenkrümel, sickert das Wasser langsam hindurch und im unteren Flaschenteil kommt wenig verschmutztes Wasser an.
Mangelt es dem Boden allerdings an wasserbeständigen Bodenkrümeln, fließt das aufgegossene Wasser recht rasch durch die Probe und nimmt feine Tonteilchen mit. Der untere Teil der Flasche enthält somit eine stark verfärbte Boden-Wasser-Mischung oder der Boden rutscht als flüssige Masse in die Flasche. Bleibt das Wasser hingegen auf dem Boden stehen, dann kann es ein Indiz für zu hohe Verfügbarkeit einwertiger Kationen (Kalium/Natrium) oder/und Kalzium und Magnesiummangel sein. Das ist dann über eine Bodenprobe schnell zu überprüfen.

Ausgangslage:
Links nach 8 Jahren FF Mais-GPS, nach GPS ZF seit 2 Jahren MaisPro TR
Rechts 8 Jahre Monomais ohne organ. Düngung
Mineraldüngung gleich




Test 2

Für den zweiten Test benötigen Sie eine ca. 1 m² große Plane. Darauf geben Sie Ihre Bodenproben und übergießen diese aus einer Höhe von ca. 1,30 m mit Wasser aus einer Gießkanne mit Brauseaufsatz. Nach dieser Simulation eines Starkregens sieht man auf der Plane deutlich, ob sich der Boden stark verteilt hat, also wenig wasserbeständige Krümel beinhaltet, oder ob er einigermaßen in Form geblieben ist.
Vergleicht man mit diesen Tests z. B. Boden aus einer Maismonokultur mit Böden aus dem TerraLife Zwischenfruchtanbau oder einer Maisuntersaat, zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Sowohl Zwischenfrucht- als auch Untersaatböden sind in Ihrer Struktur deutlich stabiler und können somit Wasser und Nährstoffe besser halten.



Was können Sie tun, um Ihren Boden zu schützen?

Grundsätzlich spielen bei dem Thema Bodenschutz natürlich viele Faktoren zusammen. Die Fruchtfolgegestaltung ist dabei ein zentraler Punkt, um den Boden fruchtbar und stabil zu halten. Außerdem ist natürlich Bodendruck zu vermeiden und auf die Befahrbarkeit der Flächen acht zu geben. Bodenstrukturfördernd wirken sich unter anderem Zwischenfruchtmischungen aus, die aufgrund der unterschiedlichen Wurzeltiefen und Wurzelabsonderungen die mikrobielle Aktivität und Humusbildung fördern. Ist man auf einen ausgeprägten Maisanbau angewiesen, empfehlen sich Untersaaten. Diese schützen zum Einen vor Erosion, zum Anderen bieten sie im Herbst eine bessere Befahrbarkeit. Zudem ist darauf zu achten, dass die Nährstoffe gut ausbalanciert vorliegen. Bodenlebewesen wie Regenwürmer oder auch Mykorrhiza-Pilze leisten ebenfalls einen großen Beitrag. Sie müssen z.B. durch genügend organische Substanz (insbesondere durch permanenten Pflanzenbewuchs mit anschließender Gründüngung) auf den Flächen gefördert werden.

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