Deutsche Saatveredelung AG (DSV)

Presse-Information

13.12.2011
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DSV erwirtschaftet bestes Ergebnis seit Bestehen

Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010/11 das bislang beste Ergebnis seit ihrem Bestehen. Das Unternehmen steigerte die Umsätze zum Vorjahr um 19 Millionen Euro und übertrifft damit das letztjährige Ergebnis um 25 Prozent.

Vorstand Christoph Lüdecke (l.), Johannes Peter Angenendt (r.) und Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Hünecke (mitte)

Der Vorstand der Deutschen Saatveredelung AG konnte in diesem Jahr den Aktionären in der Jahreshauptversammlung am 13.12.2011 in Hörste (Lippstadt) ein überragendes Ergebnis mitteilen. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Wirtschaftsjahr 2010/2011 95,7 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr, das mit 76,7 Mio. Euro abgeschlossen wurde und ebenfalls ein gutes Ergebnis darstellte, übertrifft der nun erzielte Umsatz die Erwartungen der Unternehmensleitung. Den Aktionären wird wie in den letzten Jahren eine Dividende in Höhe von 8 Prozent ausgezahlt.

Foto: Vorstand Christoph Lüdecke (l.), Johannes Peter Angenendt (r.) und Aufsichtsratsvorsitzender Friedhelm Hüneke (mitte)

Die Umsatzsteigerungen des Unternehmens beruhten auf unterschiedlichen Faktoren. Im Wesentlichen führten der erhöhte Warenumsatz und die Steigerung der Lizenzeinnahmen zu diesem Plus.

 

Alle Kulturgruppen verzeichnen beachtliche Zuwächse
Im Gräserbereich konnte die DSV die Absatzmenge um 13,3 Prozent erhöhen. Zusammen mit gestiegenen Preisen sorgte dies für eine Umsatzsteigerung um 23 Prozent. Im Einzelnen stieg der Mischungsmarkt überdimensional. Der Absatz landwirtschaftlicher Mischungen, vor allem Ackerfuttermischungen, die stark nachgefragt wurden, stieg um 40 Prozent.

Ebenfalls erfolgreich verlief die Rapssaison für das Unternehmen. Hier wuchs der Umsatz um 32 Prozent. Verantwortlich ist hierfür auf der einen Seite ein leichter Anstieg im deutschen Markt – die Rapssorten der DSV werden über die RAPOOL-Ring GmbH vertrieben – auf der anderen Seite die sehr erfolgreichen Auslandsgeschäfte. Grundlage dieses Erfolges bilden die guten Hybridsorten aus eigener Züchtung.

Auch das Maisgeschäft wuchs. Der Umsatz erhöhte sich um 20 Prozent und lag deutlich über der prozentualen Ausdehnung der Maisfläche in Deutschland. Die Getreidesorten der DSV erobern den deutschen und internationalen Markt. Der Anteil der DSV Getreidesorten an der Gesamtvermehrungsfläche in Deutschland stieg bei Winterweizen um 2,2 Prozent auf 17,5 Prozent. Die Sorte AKTEUR war die meistvermehrte Weizensorte der DSV. Die DSV gehört zu den bedeutendsten Getreidezüchtern Deutschlands. Auch im Ausland konnten die Vermehrungsflächen gesteigert werden.

Ein weiterer Faktor, der sich positiv auf das Geschäftsergebnis auswirkte, ist die neu eingeführte Zwischenfruchtmarke „TerraLife“. Sie konnte in kurzer Zeit ihre Marktposition einnehmen, da die Landwirtschaft nach Lösungen für enge Fruchtfolgen vor allem im Biogassektor sucht. Die Bodenfruchtbarkeit und damit der Zwischenfruchtanbau stehen seit der Gründung des Unternehmens im Fokus der Züchtung. Die Serie „Der Boden – Ihr größtes Kapital“ im DSV eigenen Magazin Innovation findet in der Landwirtschaft eine hohe Resonanz.

Die Steigerung der Lizenzeinnahmen wurde primär im Ausland durch Winterraps und Winterweizen erwirtschaftet.

Ziele in der Zukunft
„Unser Ziel ist es, die Züchtungsaktivitäten weiter zu steigern, um als Mittelstandsunternehmen dem erhöhten Wettbewerbsdruck durch große Konzerne auch in Zukunft mit erfolgreichen Sorten zu begegnen“, so Johannes Peter Angenendt, DSV Vorstand, anlässlich der Hauptversammlung. „Wir investieren mehr als 10 Prozent des Umsatzes in die Züchtungsforschung und jeder 5te DSV Angestellte arbeitet in diesem Bereich“, ergänzt Christoph Lüdecke, ebenfalls DSV Vorstand. Das Unternehmen plant 2011/2012 Investitionen in Höhe von 5,7 Mio. Euro, die zu einem großen Teil in die Züchtung fließen werden.

Im Anschluss an die Hauptversammlung referierte Xenia Worall, Cargill GmbH, Salzgitter zum Thema „Spekulationen und Preisvolatilität an den Agrarbörsen“.

Deutsche Saatveredelung AG
Die Deutsche Saatveredelung AG (DSV) zählt mit rund 340 Beschäftigten zu den führenden Pflanzenzuchtunternehmen Deutschlands. Zum Unternehmen gehören neben der Zentrale in Lippstadt eigene Saatzucht- und Versuchsstationen, zahlreiche Prüfstellen sowie ein flächendeckendes, regional verteiltes Zweigstellen- und Beratungsnetz mit eigenen Aufbereitungsanlagen, Saatgutlagern und Vertriebseinrichtungen. Im Ausland unterhält die DSV wesentliche Beteiligungen an namhaften Unternehmen der Saatgutbranche. DSV Polska, DSV France, DSV United Kingdom und DSV Ukraina sind eigene Tochterunternehmen.


Ansprechpartner:

Johannes Peter Angenendt, Christoph Lüdecke
 

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