Deutsche Saatveredelung AG (DSV)

SOBRAS

PDF Produktblatt  Sommer-/Wechselweizen

Gesunde Ähre, sichere Qualität

  • Stabile, hohe Kornerträge für E-Weizen
  • Beste E-Qualität, sehr hoher Rohproteingehalt
  • Gute Fallzahlstabilität!
  • Sehr gute Fusariumresistenz (APS 3)
  • Mittlere Blattgesundheit
  • Auch für Ökoanbau geeignet
  • Z-Saatgut erst zur Aussaat 2016 verfügbar

Qualitätsgruppe E
Typ Bestandesdichtetyp
Produktionsziel Stabile Kornerträge bei hervorragender Ährengesundheit und sicherer E-Vermarktungsqualität.

Ertrag/Ertragsstruktur
Kornertrag Stufe 2 - behandelt 5 mittel
Kornertrag Stufe 1 - unbehandelt 6 mittel bis hoch
Bestandesdichte 7 hoch
Kornzahl/Ähre 5 mittel
Tausendkorngewicht 5 mittel
Agronomische Eigenschaften
Ährenschieben 4 früh bis mittel
Reife 5 mittel
Pflanzenlänge 7 lang
Neigung zu Lager 6 mittel bis stark
Trockentoleranz mittel
Frühjahrsentwicklung (+)
Bestockungsfähigkeit (++)
Anbaueignung
Spätsaat ++*
Maisvorfrucht +++
Stoppelweizeneignung 0
Mulchsaateignung ++
Schwächere Standorte 0
Resistenzeigenschaften
Mehltau 3 gering
Blattseptoria 5 mittel
DTR/HTR: (5) (mittel)
Gelbrost 5 mittel
Braunrost 6 mittel bis stark
Fusarium 3 gering
Spelzenbräune (3) (gering)
Qualität
Fallzahl 7 hoch
Fallzahlstabilität + mittel bis hoch
Rohproteingehalt 8 hoch bis sehr hoch
Sedimentationswert 9 sehr hoch
Volumenausbeute 9 sehr hoch
Hektolitergewicht (++) (hoch)



Sortenprofil
Stoppelweizen
Maisvorfrucht
Mulchsaat
Frühsaat
Spätsaat
Leichte Böden
0
+++
++
++*
0
Stoppelweizen, + Pflugfurche empfohlen, ++ oder +++ auch Mulchsaat, Maisvorfrucht:0 nur gepfllügt
Produktionsziel

Stabile Kornerträge bei hervorragender Ährengesundheit und sicherer E-Vermarktungsqualität.

Sortentyp

Bestandesdichtetyp mit hoher Ährenzahl/m², mittlerer Kornzahl/Ähre und mittlerer TKM. SORBAS ist auch für den Wechselweizenanbau geeignet.

Saatzeit/Saatstärke

*Herbstaussaat: ab 20. November, auf Standorten mit frühem Vegetationsende ab. 10. Nov.;
Frühjahrsaussaat: so früh wie möglich (Februar/März)
Saatstärken: 360-450 Körner/m²
Geringere Saatstärken bei günstigen Bodenbedingungen und frühen Saatterminen im Herbst und Frühjahr.
Höhere Saatstärken bei ungünstigen Standortbedingungen, Tonböden und späten Saatterminen im Herbst oder Frühjahr.

Bestandesdichte

niedrige Ertragserwartung: 420-480 Ähren/m²
mittlere Ertragserwartung: 500-600 Ähren/m²
hohe Ertragserwartung: 550-650 Ähren/m²

Düngung

Die Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertragsziel angepasst werden. Bei Frühjahrsaussaat 1. Gabe zur Saat. Ausreichende N-Spätdüngung zur Absicherung des Proteingehalts.

Wachstumsregler

Mittlere Standfestigkeit, deshalb mittlerer WR-Bedarf.
mittlere bis hohe Ertragserwartung/ausreichende Wasserversorgung
EC 25 0,6 - 1,1 l/ha CCC
EC 29 0,2 - 0,4 l/ha CCC
Beispiel: geringe bis mittlere Ertragserwartung/oft schlechte Wasserversorgung
EC 25-29 0,5-1,2 l/ha CCC, ggf. mit Camposan Nachregeln: EC 37/39 0,2-0,4 l/ha
WR-Einsatz an Bestandesentwicklung, Standort, Ertragspotenzial und Witterung anpassen.

Herbizide/Fungizide

Geringe bis mittlere Pflanzenschutzintensität. Bekämpfungsschwerpunkt Mehltau (MT) Septoria tritici (ST) und Braunrost (BR). Sehr gute Ährengesundheit. In Befallslagen auf Gelbrost achten.

Einstufung nach Bundessortenamt 2014 und eigenen Erfahrungen. Krankheitsresistenzen: 1 = sehr gute Resistenz, 9 = sehr geringe Resistenz, +++ sehr hoch, sehr zügig, sehr gute Eignung, () = Tendenz, * = nicht vor dem 21.Nov. drillen. Züchter: LLA Triesdorf