Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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COUNTRY ÖKO 2254 Klee-, Luzernegras mehrjährig

Klee-und Luzernegras mehrjährig

Kleegrasmischung für den ein- bis zweijährigen Futterbau auf guten bis mittleren Standorten.


Die ausgewogene Bestandeszusammensetzung aus Gräsern und Leguminosen sichert gute Erträge und hohe Rohproteingehalte im ein- bis zweijährigen Futterbau. Gleichzeitig ergänzen sich die Mischungspartner hinsichtlich Konkurrenzverhalten und Ausdauer, so dass eine konstante Bestandeszusammensetzung erreicht wird. Besonders in trockenen Phasen kann die Luzerne die Erträge absichern.

Leguminosen und Gräser führen zu einer dauerhaften Verbesserung von Bodeneigenschaften. Die nach dem Umbruch im Krumenbereich verbleibenden organischen Rückstände führen zur Humusversorgung und -anreicherung im Boden. Leguminosen sorgen für eine Stickstoffzufuhr im Anbausystem. Mit dem Anbau von Leguminosenmischungen wird das Bodenleben aktiv gefördert, der Anteil wasserbeständiger Krümel sichtbar erhöht, die Infiltration verbessert sowie die Bodenstruktur aufgebaut und stabilisiert.

 

Aussaatform Neuanlage, Feldgras

Zusammensetzung

Anteil Arten
40 % Welsches Weidelgras (DORIKE, FABIO)
30 % Rotklee (TAIFUN, HARMONIE)
20 % Deutsches Weidelgras früh (PICARO, MIRTELLO)
10 % Luzerne (PLANET, PLATO)

Anbauhinweise

Aussaatstärke Neuansaat: 35 kg/ha; Untersaat: 12 kg/ha
Aussaattermin April-August, günstige Lagen bis 10. September
Nutzungshäufigkeit/Jahr 4-5 Nutzungen

Standort

Trocken Normal Feucht Moor Höhenlage
••• ••• ••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Nutzung

Weide Mähweide Schnitt Extensive
•• •• •••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Futterwert

Energiedichte Verdaulichkeit Eiweiß
••• ••• •••
••• = sehr hoch | •• = hoch | = mittel | o = keine Angabe

Alle Öko-Mischungen werden nach der EU-Verordnung 834/2007 mit mindestens 70% Öko-Anteilen erstellt und sind bereits von unserer Kontrollstelle (DE-ÖKO-039) für die Verwendung in Deutschland genehmigt. Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten werden diese durch gleichwertige ersetzt. Die Saatstärken sind für ein optimales Saatbett kalkuliert, bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.