Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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COUNTRY ÖKO 2252 Kleegras ein- bis zweijährig

Kleegras mehrjährig

Kurzlebige Kleegrasmischung für den Futterbau.


Die Kombination aus Welschem Weidelgras und Rotklee bringt höchste Ertragsleistungen in Verbindung mit einer guten Futterqualität. Durch die Verwendung von winterharten Sorten des Welschen Weidelgrases ist auch eine zweijährige Nutzung möglich. Aus Praxiserfahrungen zeigt sich durch die schnelle Wuchsleistung und durch intensive Nutzung eine starke Unkrautverdrängung, insbesondere bei Quecke und Disteln.

Leguminosen und Gräser führen zu einer dauerhaften Verbesserung von Bodeneigenschaften. Die nach dem Umbruch im Krumenbereich verbleibenden organischen Rückstände führen zur Humusversorgung und -anreicherung im Boden. Leguminosen sorgen für eine Stickstoffzufuhr im Anbausystem. Mit dem Anbau von Kleegrasmischungen wird das Bodenleben aktiv gefördert, der Anteil wasserbeständiger Krümel sichtbar erhöht, die Infiltration verbessert sowie die Bodenstruktur aufgebaut und stabilisiert.

Aussaatform Neuanlage, Feldgras

Zusammensetzung

Anteil Arten
60 % Welsches Weidelgras (FABIO, DORIKE)
30 % Rotklee (TAIFUN, HARMONIE, LARUS)
5 % Schwedenklee (AURORA)
5 % Weißklee (LIFLEX, VYSOCAN)

Anbauhinweise

Aussaatstärke Neuansaat: 35 kg/ha; Untersaat: 12 kg/ha
Aussaattermin April-August, günstige Lagen bis 10. September
Nutzungshäufigkeit/Jahr 4-5 Nutzungen

Standort

Trocken Normal Feucht Moor Höhenlage
••• •••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Nutzung

Weide Mähweide Schnitt Extensive
•• •• •••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Futterwert

Energiedichte Verdaulichkeit Eiweiß
••• ••• •••
••• = sehr hoch | •• = hoch | = mittel | o = keine Angabe

Alle Öko-Mischungen werden nach der EU-Verordnung 834/2007 mit mindestens 70% Öko-Anteilen erstellt und sind bereits von unserer Kontrollstelle (DE-ÖKO-039) für die Verwendung in Deutschland genehmigt. Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten werden diese durch gleichwertige ersetzt. Die Saatstärken sind für ein optimales Saatbett kalkuliert, bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.