Deutsche Saatveredelung AG (DSV)

Übersicht: Nachsaaten

Durch eine regelmäßige Nachsaat des Grünlandes entstehen dichte und strapazierfähige Narben, die hochwertiges Grundfutter liefern. Regelmäßig durchgeführt, sind Nachsaaten eine wirkungvolle Maßnahme, um Lücken in der Narbe zu schließen und das Einwandern von unerwünschten Gräsern und Unkräutern zu verhindern. Um den nachgesäten Arten im Konkurrenzkampf mit der Altnarbe eine Chance zu geben, müssen Lücken geschaffen werden. So sind verfilzte oder stark mit Gemeiner Rispe (Poa trivialis) befallene Narben vor der Nachsaat mechanisch (z. B. mit Egge oder Striegel) zu bearbeiten. Um die Lichtkonkurrenz durch die Altnarbe einzugrenzen, sollte eine frühzeitige und häufige Nutzung der Folgeaufwüchse erfolgen. Auf Standorten mit einen PH-Wert unter 6,2 kann durch eine regelmäßige Kalkung die Bodenstruktur, die Nährstoffdynamik und die Leistung der Knöllchenbakterien, sowie die Keimung der Nachsaat gefördert werden. Als Faustregel gilt, dass 1% Kleeanteil im Bestand bis zu 5 kg je Hektar Luftstickstoff binden kann.


Vorteile der Nachsaat:

  • Ertragsverbesserung
  • Qualitätssteigerung
  • Narbenstabilisierung
  • Standortangepasste Genotypen bleiben erhalten
  • Verdrängung von Fremdrispen
  • Bestandesverjüngung

 

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