Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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COUNTRY ÖKO 2255 Kleegras einjährig

Kleegras einjährig

Mischung für den einjährigen Futterbau.


Diese Mischung ist speziell für die Frühjahrsansaat geeignet und nur teilweise winterfest. Durch die Auswahl der Mischungspartner können drei ertragreiche Schnitte eingefahren werden. Das Welsche Weidelgras sorgt für eine blattreiche Silage und das Einjährige Weidelgras liefert die nötige Struktur. Der hohe Anteil von Sommerkleearten sichert die nötige Stickstoffversorgung der Gräser ab und fördert die Schmackhaftigkeit des Futters.

Leguminosen und Gräser führen zu einer dauerhaften Verbesserung von Bodeneigenschaften. Die nach dem Umbruch im Krumenbereich verbleibenden organischen Rückstände führen zur Humusversorgung und -anreicherung im Boden. Leguminosen sorgen für eine Stickstoffzufuhr im Anbausystem. Mit dem Anbau von Kleegrasmischungen wird das Bodenleben aktiv gefördert, der Anteil wasserbeständiger Krümel sichtbar erhöht, die Infiltration verbessert sowie die Bodenstruktur aufgebaut und stabilisiert.

Aussaatform Neuanlage, Feldgras

Zusammensetzung

Anteil Arten
30 % Einjähriges Weidelgras (SUXYL, POLLANUM)
30 % Welsches Weidelgras (FABIO, DORIKE)
20 % Alexandrinerklee (ALEX, BLUEGOLD)
20 % Perserklee (RUSTY)

Anbauhinweise

Aussaatstärke Neuansaat: 35 kg/ha
Aussaattermin April-August
Nutzungshäufigkeit/Jahr 3-5 Nutzungen

Standort

Trocken Normal Feucht Moor Höhenlage
••• ••• ••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Nutzung

Weide Mähweide Schnitt Extensive
•• •• ••• ••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Futterwert

Energiedichte Verdaulichkeit Eiweiß
••• ••• •••
••• = sehr hoch | •• = hoch | = mittel | o = keine Angabe

Alle Öko-Mischungen werden nach der EU-Verordnung 834/2007 mit mindestens 70% Öko-Anteilen erstellt und sind bereits von unserer Kontrollstelle (DE-ÖKO-039) für die Verwendung in Deutschland genehmigt. Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten werden diese durch gleichwertige ersetzt. Die Saatstärken sind für ein optimales Saatbett kalkuliert, bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.