Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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COUNTRY ÖKO 2251 Kleegras zwei- bis dreijährig

Kleegras mehrjährig

Rotkleemischung vornehmlich für die Schnittnutzung.


Die COUNTRY Öko 2251 ist auf den intensiven Feldfutterbau abgestimmt. Die Artenwahl ermöglicht eine gleichmäßige Bestandeszusammensetzung und einen hohen Futterwert. Durch die Beimischung von Bastard Weidelgras und Verwendung von winterharten Welschen Weidelgräsern ist eine zwei- bis dreijährige Nutzung möglich. Die Mischung ist sehr gut für die Sommerstallfütterung geeignet, ebenso für die Konservierung des Aufwuchses.

Leguminosen und Gräser führen zu einer dauerhaften Verbesserung von Bodeneigenschaften. Die nach dem Umbruch im Krumenbereich verbleibenden organischen Rückstände führen zur Humusversorgung und -anreicherung im Boden. Leguminosen sorgen für eine Stickstoffzufuhr im Anbausystem. Mit dem Anbau von Kleegrasmischungen wird das Bodenleben aktiv gefördert, der Anteil wasserbeständiger Krümel sichtbar erhöht, die Infiltration verbessert sowie die Bodenstruktur aufgebaut und stabilisiert.

 

Aussaatform Neuanlage, Feldgras

Zusammensetzung

Anteil Arten
30 % Deutsches Weidelgras mittel (TRIVOS, ASTONHOCKEY)
30 % Rotklee (TAIFUN, MILVUS)
20 % Welsches Weidelgras (SUBTYL, DORIKE)
20 % Bastard Weidelgras (ASTONCRUSADER)

Anbauhinweise

Aussaatstärke Neuansaat: 35 kg/ha; Untersaat; 12 kg/ha
Aussaattermin April-August, günstige Lagen bis 10. September
Nutzungshäufigkeit/Jahr 3-5 Nutzungen

Standort

Trocken Normal Feucht Moor Höhenlage
••• ••• •• ••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Nutzung

Weide Mähweide Schnitt Extensive
•• •• •••
••• = besonders geeignet | •• = geeignet | = bedingt geeignet | o = keine Angabe

Futterwert

Energiedichte Verdaulichkeit Eiweiß
••• ••• ••
••• = sehr hoch | •• = hoch | = mittel | o = keine Angabe

Alle Öko-Mischungen werden nach der EU-Verordnung 834/2007 mit mindestens 70% Öko-Anteilen erstellt und sind bereits von unserer Kontrollstelle (DE-ÖKO-039) für die Verwendung in Deutschland genehmigt. Bei Nichtverfügbarkeit einzelner Sorten werden diese durch gleichwertige ersetzt. Die Saatstärken sind für ein optimales Saatbett kalkuliert, bei schlechten äußeren Bedingungen, wie unzureichendem Saatbett, verspätetem Saattermin, unzureichender Nährstoffversorgung und ungünstiger Witterung, sollten die Saatstärken nach oben angepasst werden.