Deutsche Saatveredelung AG (DSV)

Nematoden

(Ditylenchus dipsaci-, Pratylencus- und Heterodera-Arten)

Schadbild

Nematoden rufen nicht generell Schäden an Maispflanzen hervor, sondern nur, wenn sie sehr zahlreich auftreten und weitere negative Faktoren die Wurzelbildung des Mais beeinträchtigen. Schadsymptome eines Nematodenbefalls sind beispielsweise eine nesterweise auftretende Verzögerung des Längenwachstums sowie Aufhellung der Blattfarbe. Weiterhin ist die Wurzelmasse deutlich reduziert und durch dunkle Nekroseverfärbungen gekennzeichnet. Je nach Nematodenart variieren die Schadbilder im Auftreten. Bei Befall des Stängelälchens (Ditylenchus dipsaci) entsteht beispielsweise ein gekrümmter Maisstängel in der Form eines Hockeyschlägers.

 
Zeitliches Auftreten

Es gibt keine spezielle zeitliche Angabe für das Auftreten von Nematoden. Sichtbar werden die Schäden allerdings in der Regel im Frühjahr und sind über das ganze Jahr im Bestand zu erkennen.

 
Schadschwelle

Es gibt keine Schadschwelle mit der das Ausmaß des Schadens vorhergesagt werden kann.

 
Bekämpfung

Eine chemische Bekämpfung der Nematoden ist nicht möglich. Durch den Anbau von nematodenresistenten Zwischenfrüchten ist eine indirekte Bekämpfung möglich. Dies setzt jedoch eine intakte Fruchtfolge voraus.


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