DSV-Saaten

Lägerrispe
 

Lägerrispe

Lägerrispe - Poa supina


Ährchen

Blattgrund

Dichtrasig mit zahlreichen vegetativen, oberirdischen Kriechtrieben, die an den unteren Knoten Wurzeln und Seitentriebe bilden können. Nach Winterruhe früh austreibend und bildet ca. 15–30 cm lange Halmtriebe, deren Fruchtstände im April / Mai blühen und Ende Mai reifen. Die Lägerrispe ist besonders in Höhenlagen ab 500 m stark verbreitet und findet sich auf Bergweiden. In der Ebene wird sie von anderen konkurrenzstarken Mischpartnern leicht verdrängt. Auf Bergweiden stark verbreitet und von mittlerem Futterwert (Note 5) trittverträglich und schattenverträglich. Wegen der letzteren Eigenschaften auch als Rasengras, besonders in Schattenlagen geeignet.

Botanische Merkmale

Blatt

Blattanlage gefaltet, Blattspreite kurz und weich, Blattfarbe hellgrün bis gelblichgrün, lineal mit stumpfer, kahnförmiger Spitze. Blatthäutchen kurz bis mittellang. Kein Blattöhrchen.

Halm

Sehr früh austreibend (Mai), relativ kurz, nicht so stark nachtreibend wie Jährige Rispe. Ca. 15–30 cm hoch.

Blütenstand

Einästige Rispen mit 2–5-blütigen Ährchen, Spelzen gekielt.

Frucht

Größe und TKG wie Jährige Rispe ca. 0,4 g.



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