Deutsche Saatveredelung AG (DSV)
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Legu-Hafer-GPS Plus

Biogasmischung

Flexibel Gas ernten!

Diese Frühjahrskultur ist eine Mischung aus vorwiegend Hafer, Sommerwicken, Felderbsen und einer Grasuntersaat (Legu-Hafer GPS). Die Aussaat erfolgt von Anfang März bis Mitte April. Da Hafer der Hauptbestandesbildner ist, ist hier die Vorzüglichkeit der Sorte besonders wichtig. Die Sorte YUKON ist besonders stressstabil und gesund.

Hauptfrucht- und Nachfrucht in einem
Alle Komponenten werden gleichzeitig gedrillt. Das spart Zeit und Kosten und bedeutet, dass sich die Zweitfrucht Gras nach der GPS-Ernte bereits etabliert hat. Der Bestandesschluss erfolgt sehr zügig und die unkrautunterdrückende Wirkung setzt schnell ein, sodass Herbizidmaßnahmen nicht notwendig sind.

Im Hauptfruchtanbau werden Erträge zwischen 9 – 13 t TM/ha erzielt. Legu-Hafer-GPS ist besonders in Grenzlagen (kalt, nass) eine Maisalternative, die mit Energiewerten von ca. 6,0 NEL MJ/kg TS auch für die Milchviehfütterung relevant sein kann. Innerhalb des Greenings kann Legu-Hafer-GPS eine wertvolle Frucht zur Erfüllung der Anbaudiversifizierung sein. Die Grasuntersaat in der Variante Plus ist mit  Einjährigem Weidelgras solo oder gemischt mit Welschem Weidelgras erhältlich. Soll nach der GPS ein blattreiches, überjährig nutzbares Feldgras entstehen, empfiehlt sich letzteres: Legu-Hafer-GPS Plus WV.

 

Ihre Vorteile:  

  • Einfaches Anbauverfahren
  • Ertragreich
  • Blühelement in der Landschaft und dadurch Aufwertung des Energiepflanzenanbaus
  • Günstiger Pflanzenschutz
  • Gute Bodengare für die Nachfrucht
  • Unterbrechung von Hackfruchtfolgen (als Hauptfrucht)
  • Bienenweide
  • Risikoabsicherung gegenüber witterungsbedingter Ertragsausfälle
  • Schmackhaftes Futter

 

AnbautelegrammLeichte, trockende StandorteSchwere, kalte, feuchte StandorteWüchsige, günstige Standorte
Zusammensetzung Hafer, Sommerwicken, Futtererbsen, Einjähriges Weidelgras, Sonnenblumen
Optimaler Aussattermin Mitte März bis Anfang April Mitte März bis Mitte April Mitte März bis Mitte April
Saatstärke 120–140 kg/ha 120 –150 kg/ha 120–140 kg/ha
Düngung 100 –140 kg N/ha 120–140 kg N/ha, evtl.Frühjahrsgabe über schnell verfügbaren Dünger (KAS) 100 –120 kg N/ha
Wachstumsregler* EC 31–32: 0,2 –0,3 l/ha Moddus + 0,8–1,0 l CCC oder EC 32–39: 0,3 –0,6 l/ha Medax Top EC 31–32: 0,2 –0,3 l/ha Moddus + 0,8–1,0 l CCC oder EC 32–39: 0,3 –0,6 l/ha Medax Top EC 31–32: 0,2–0,3 l/ha Moddus + 0,8–1,0 l CCC oder EC 32–39: 0,3 –0,6 l/ha Medax Top
Standorteignung mittel sehr gut sehr gut

 

Agronomische EigenschaftenLeichte, trockende StandorteSchwere, kalte, feuchte StandorteWüchsige, günstige Standorte
Ertragsniveau GPS 9 –11 t TM/ha 9 –12 t TM/ha 10 –14 t TM/ha
Nachwuchs Grasuntersaat Welsches + Einjähriges Weidelgras ca. 2 – 4 t TM/ha 4 – 6 t TM/ha 4 – 7 t TM/ha
Spätsaateignung (15.4.) gering mittel mittel
Neigung zu Lager gering – mittel gering - mittel mittel
Trockentoleranz mittel mittel mittel
Varianten Legu-Hafer-GPS Plus (Einjähriges Weidelgras) Legu-Hafer-GPS Plus (Welsches Weidelgras und Einjähriges Weidelgras): Für die Anlage eines qualitativen, einjährigen Feldgrases Legu-Hafer-GPS (ohne Grasuntersaat): Saatstärke kann etwas reduziert werden

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