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Newsletter Juli 2010
Deutsche Saatveredelung AG

  Inhalt

Einjähriges Weidelgras kann Ertragslücken beim Silo- und Energiemais schließen

TerraLife – Nur das Original wirkt wie beschrieben

Ausfallraps nach Ernte effizient bekämpfen

RAPOOL Aussaatempfehlung 2010

DSV stärkt Getreidesortiment mit neuer Futterweizensorte Muskat

DLG Feldtage – ein Highlight für den Pflanzenbau

Außendienstmitarbeiter/in gesucht

 


Einjähriges Weidelgras kann Ertragslücken beim Silo- und Energiemais schließen

Ein Hektar Lippstädter Futtertrio pro Hektar Silomaisfläche einplanen! einjaehriges-weidelgras

Der Silomais hat es schwer in diesem Jahr. Nach der Aussaat warf eine ungewöhnliche Kälteperiode das Maiswachstum um bis zu 3 Wochen zurück. Nun ist es warm geworden, aber dem Mais fehlt regional das Wasser. Viele Bestände, nicht nur auf leichten Böden zeigen bereits deutliche Reduktionen. Der Maisertrag wird in diesem Jahr in einigen Regionen voraussichtlich deutlich hinter den Kalkulationen zurückbleiben. Mindererträge sind vorprogrammiert. Hier bietet sich mit dem Zwischenfruchtanbau von Einjährigem Weidelgras eine Möglichkeit, fehlende Futtermengen für die Kuh oder Biogasanlage zu produzieren.

Die DSV züchtet spezielle Zwischenfruchtsorten, deren phänologische Entwicklung den abnehmenden Tageslängen im Herbst angepasst ist. Mit diesen Sorten können beachtliche Erträge mit einem guten TS-Gehalt realisiert werden. Ein Hektar Maisanbaufläche kann durch ca. 4,5 ha Zwischenfruchtgras ersetzt werden. Wenn also bei den diesjährigen Bedingungen von einem Maisminderertrag von 20 % ausgegangen wird, könnte mit einer Anbaufläche von ca. einem Hektar Zwischenfruchtgras pro Hektar Maisanbau der Ertragsverlust ausgeglichen werden.

Besonders geeignet ist die Mischung „ Lippstädter Futtertrio“, deren drei Komponenten sich im Ertrags- und Aufwuchsverhalten optimal ergänzen. Kostenlos erhalten Sie von den Gräsern auch ca. 20 dt/ha Wurzeltrockenmasse, die den Bodenhaushalt mit Humus und Struktur versorgt. mehr...


TerraLife – Nur das Original wirkt wie beschrieben!

Zur Zwischenfruchtaussaat 2010 empfehlen wir unsere neuen Spezialmischungen „TerraLife“.

Die Bodengesundheit wird immer wichtiger, deshalb ist die Nachfrage nach Zwischenfruchtmischungen groß und die Vielfalt auf dem Markt wächst. Doch Mischung ist nicht gleich Mischung. TerraLife Mischungen sind hochkomplex und in mehrjähriger Forschung entwickelt worden. Sie sind nur in originaler Rezeptur in der von uns beschriebenen Weise wirksam. Achten Sie also auf die richtige Mischung, denn nur das Original wirkt wie beschrieben!. mehr...


Ausfallraps nach Ernte effizient bekämpfen

Nach der Ernte lässt man den Raps ca. 10 Tage als Stoppelraps liegen. Ein anschließender Mulchvorgang zerstört den ersten Aufwuchs, knackt noch nicht geöffnete Schoten und zerkleinert die Stoppel ideal. Nach 10 weiteren Tagen sollte eine flache Bodenbearbeitung mit einer Spatenrollegge oder Kurzscheibenegge erfolgen. Dies unterbricht die Kapillarität und stoppt die unproduktive Wasserverdunstung aus dem Boden. In Gebieten mit Sommertrockenheit sollte möglichst keine nachfolgende tief greifende Lockerung erfolgen, um den Aufstieg von Kapillarwasser zu erhalten.

Da der Raps zu den kleinkörnigen Saatgutarten mit hoher Keimfähigkeit und -geschwindigkeit zählt, aber eine geringe Triebkraft hat, darf das Durchstoßen des Keimlings nicht durch aufliegende Strohpartikel oder durch eine verschlämmte Bodenoberfläche behindert werden. Die eingearbeiteten Strohmengen binden hohe Mengen an Stickstoff. Oft ist eine Ausgleichsdüngung in Höhe von 30 bis 40 kg/ha N empfehlenswert, die mit dem Stroh eingearbeitet werden sollte.


RAPOOL Aussaatempfehlung 2010

Die leistungsstärksten Rapssorten in den bundesweiten Landessortenversuchen sind Visby & Dimension. Sie stehen deshalb im Mittelpunkt der Rapool-Aussaatempfehlung 2010.

Visby ist der Erntesieger 2008 und 2009, der mit 55 dt/ha und 58 dt/ha die höchsten je ermittelten Versuchserträge erreicht hat. Praxisumfragen (Kleffmann) bestätigen das außergewöhnlich hohe Ertragspotenzial, das zur Ernte 2009 mit 47,5 dt/ha alle anderen Sorten überragte. Nicht ohne Grund hat Visby die Anbaufläche zur Aussaat 2009 verdoppelt und ist erneut die größte Rapssorte in Deutschland.

Dimension hat im Debütjahr 2009 die historisch höchsten Ölerträge von 26 dt pro Hektar (2.597 kg Öl, entsprechen 2.823 Liter Öl) in den bundesweiten LSV erreicht. Dies ist eine Ölmenge, die alle Rekorde und Erwartungen bricht. Ebenfalls bemerkenswert dabei ist der Ölgehalt von 46,8 %, der einen neuen Rekordwert darstellt, den niemand bei einer Hybridsorte erwartet hat.

Visby & Dimension punkten in den Kategorien höchster Kornertrag, höchster Ölgehalt und höchste Ölerträge in Praxis und Versuchen. Beide erreichen mit 105 und 106 relativ die allerhöchsten Marktleistungen und zeigen, dass die neue Hybridgeneration den Rapsanbau beflügelt.

Hammer, der Favorit von Rapool 2009, konnte mit Ölerträgen von 103 relativ sein hohes Ertragsniveau bestätigen und steht daher weiterhin in der Anbauempfehlung.

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DSV stärkt Getreidesortiment mit neuer Futterweizensorte Muskat

Die Massenweizensorte Muskat, die im Frühjahr 2010 für die W. v. Borries-Eckendorf Pflanzenzucht zugelassen wurde, wird von der Deutschen Saatveredelung AG (DSV), Lippstadt übernommen und damit ab Herbst 2010 von der I.G. Pflanzenzucht in Deutschland vermarktet.

Muskat ist die erste C-Sorte, die ein frühes Ährenschieben mit einem hohen Ertragspotenzial, sehr guter Blatt- und Ährengesundheit und sehr guter Kornausbildung kombiniert. Im Mittel beider Anbaustufen war Muskat die ertragsstärkste Winterweizensorte des Zulassungsjahrgangs und erreichte in der Stufe mit Fungizidbehandlung im Mittel der drei Prüfjahre auf 46 Standorten einen Ertrag von 108,8 dt/ha! In der Stufe ohne Fungizid und Wachstumsregler stellte Muskat sogar einen neuen Ertragsrekord mit 96,9 dt/ha auf. Damit übertraf er die amtlichen Verrechnungssorten um 15 %! Mit der Note 1 verfügt Muskat zudem über die beste Braunrostresistenz aller zugelassenen Weizensorten und ist auch gegenüber Mehltau und Septoria mit guter Widerstandskraft ausgestattet. Muskat zeichnet sich durch eine geringe bis mittlere Anfälligkeit für Ährenfusarium aus. Im Mittel der Jahre 2008 und 2009 zeigte er einen geringeren Ährenbefall als die Vergleichssorte Türkis, die mit der Note 4 eingestuft ist. Als einzige C-Sorte zeigt der kurzstrohige Muskat ein frühes Ährenschieben und anschließend eine lange Kornfüllungsphase, die es ihm auch unter ungünstigen Bedingungen ermöglicht, seine Erträge voll auszubilden. Die Sorte zeigte in der Wertprüfung gerade auf schwächeren Standorten bzw. verkürzter Abreife deutlich höhere Erträge als empfindlichere Sorten.

Hervorzuheben ist auch, dass Muskat dank seiner liegenden, breiten Blätter eine sehr gute Unkraut- und Ungrasunterdrückung aufweist. Dies ist besonders interessant auf Standorten mit resistentem Ackerfuchsschwanz. Von Muskat steht ausreichend Basis- und erstes Z-Saatgut für die Aussaat im Herbst 2010 zur Verfügung. Sorteninfos...


DLG Feldtage – ein Highlight für den Pflanzenbau

Wir bedanken uns für Ihren Besuch auf den DLG Feldtagen 2010. Wir sind der Meinung, die Feldtage waren absolute Spitze. Nicht nur das Wetter und die gute Stimmung trugen dazu bei, vor allem die hohe Qualität der geführten Gespräche ließ diese Veranstaltung zu einem Höhepunkt des Pflanzenbaus werden. Vielen Dank!


Außendienstmitarbeiter gesucht

Für den Vertrieb unserer Produkte in Hessen suchen wir eine/n Mitarbeiter mit landwirtschaftlicher Ausbildung und kaufmännischer Kompetenz. mehr... 

 

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