
22.03.2010
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In diesem Jahr soll das bereits 2009 begonnene Monitoring zum Auftreten des Gelbmosaikvirus Typ2 fortgesetzt werden. Das Monitoring ist ein gemeinsames Projekt der Fachhochschule Südwestfalen in Soest, dem Julius-Kühn-Institut in Quedlinburg und der Deutschen Saatveredelung AG (DSV), Lippstadt. Ziel ist es, die Verbreitung des neuen Virustyps zu ermitteln. Zu diesem Zweck sollen in großem Umfang Proben von Verdachtsflächen untersucht werden.
Meist im März/April sind die typischen Symptome des Gelbmosaikvirus, strichelartige Aufhellungen an den Blättern, sichtbar. Befallene Bestände ergrünen kaum, während gesunde Gerste schon anfängt zu wachsen. Das Monitoring 2009 hat ergeben, dass der neue Virustyp schon weiter verbreitet ist als bisher angenommen. Zu den Regionen mit vielen Befallsflächen zählte neben Westfalen und Nordhessen auch das südliche Niedersachsen.
Landwirte oder Berater, die verdächtige Flächen kennen, werden gebeten, Pflanzenproben bis spätestens Ende April einzusenden. Nach der kostenlosen Untersuchung der Proben im DSV-Labor in Thüle werden die Ergebnisse den Einsendern übermittelt.
Genaue Informationen, der Probenbegleitschein sowie Hinweise zur Probenahme und zur Diagnose können auf der Homepage
http://www3.fh-swf.de/fbaw/schaefer_b/baymv2.htm abgerufen werden.
Oliver Wellie-Stephan
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