Regenwürmer, wahre Weltmeister im Tuennelbau

Die Bedeutung des Bodenlebens für die Bodenfruchtbarkeit

Dr. Monika Joschko, Müncheberg


Die Fruchtbarkeit eines Bodens ist eng mit der Aktivität von Bodenorganismen verknüpft. Wichtige fruchtbarkeitsbestimmende Bodeneigenschaften, wie die Nährstoffdynamik, der Humusgehalt oder der Gefügezustand eines Bodens, sind in starkem Maße das Ergebnis der Tätigkeit von Bodenorganismen. Das Bindeglied zwischen Bodenlebewesen und Bodenfruchtbarkeit ist die organische Primärsubstanz, welche – als Ernte- oder Wurzelrückstand oder organische Düngung – den meist heterotrophen Organismen als Nahrung dient, und deren Reste, oft nach zahlreichen Umsetzungsprozessen, als Humus im Boden verbleibt.


Quelle: Innovation 4/09

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