Strohdüngung: 30 kg/ha N, möglichst als Gülle oder AHL
Stoppelbearbeitung: 1 x flach, damit das Getreide aufläuft; mit Scheibenschargrubber, schwerer
Spatenrollegge, Scheibenegge; nur bei wirklich trockenen Bodenverhältnissen arbeiten
Grundbodenbearbeitung: 1 x ca. 15 cm tief mit den oben genannten Geräten
Saatbettbereitung: zapfwellengetrieben mit Kreiselegge oder Kreiselgrubber am Tag der Aussaat,
nach der Saat obligatorischer Walzeneinsatz
Aussaattechnik: Bestellkombination mit Normal- und Rollscharen
Saattermin: etwa fünf Tage vorverlegen im Vergleich zur normalen Aussaat
Saatmenge: etwa um 0,5-1 kg/ha steigern (bei Hybriden nur geringe Erhöhung der Saatmenge)
Saattiefe: etwas tiefer, ca. 3-4 cm
Herbizideinsatz: besonderes Augenmerk auf Ausfallgetreide und Ungräser (Ackerfuchsschwanz und
Quecke) legen
Allgemeine Bestandesführung: falls Feldmäuse auftreten, sofort und konsequent bekämpfen,
Schneckenbefall kontrollieren; bei ungünstiger Herbstentwicklung 30 kg/ha N als Starthilfe