Anbauhinweise HIGHLIGHT

Anbauhinweise
ProduktionszielHohe Erträge mit einzigartiger Kornqualität
SortentypMittelspät reifender Einzelährentyp mit geringer Bestandesdichte, mittlerer Kornzahl/Ähre und sehr hohem TKG. Relativ später Vegetationsbeginn im Frühjahr.
Standort

Geeignet für alle Böden außer leichte Sandböden und Standorte mit meist schneller Abreife durch Hitze oder langer Trockenheit.

Saatzeit/Saatstärke

Langsame Herbstentwicklung, deshalb innerhalb des engen artentypischen Aussaatfensters frühere Saattermine möglich. Sehr späte Saattermine vermeiden!
Hohes TKG bei der Saatstärke berücksichtigen! Keine extremen Dünnsaaten.
gute Böden, günstige Bedingungen, trockene Lagen: 280-300 Körner/m²
mittlere bis schwere Böden, ungünstige Bedingungen, ausreichende Wasserversorgung: 330-350 Körner/m²

Bestandesdichte

niedrige Ertragserwartung: 430-450 Ähren/m²
mittlere Ertragserwartung: 480-520 Ähren/m²
hohe Ertragserwartung: 520-600 Ähren/m² 
 

Düngung

Die N-Gaben sollten an Standort, Bestandesentwicklung und Ertrag angepasst werden. Trockene Standorte (Ost): Überzogene Bestandesdichten sollten vermieden werden, damit HIGHLIGHT ihre gute Kornqualität realisieren kann. Standorte mit guter Wasserversorgung (West): Bestockung fördern bzw. Triebreduktion verhindern durch frühzeitige Andüngung mit 70-80 kg/N/ha.

Wachstumsregler

Der richtige und angepasste Wachstumsreglereinsatz ist der Schlüssel zum Erfolg! Bei mittlerem bis hohem Ertragsniveau hat sich ein zweimaliger Wachstumsreglereinsatz bewährt.
Beispiel: mittlere bis hohe Ertragserwartung/ausreichende Wasserversorgung
EC 30/31 0,4-0,6 l/ha Moddus
EC 37/39 0,3-0,5 l/ha Camposan Extra
Beispiel: niedrige Ertragserwartung/oft schlechte Wasserversorgung
EC 32/34 0,3-0,5 l/ha Moddus
WR-Einsatz an Bestandesentwicklung, Standort, Ertragspotenzial und Witterung anpassen.

Herbizide,
Fungizide

Geringe bis mittlere Pflanzenschutzintensität, da HIGHLIGHT eine gute Blattgesundheit hat. Es sollten Fungizide mit guter Wirkung gegen Netzflecken (NF) gewählt werden. Auf Standorten mit Auftreten von Ramularia (RA) sollte die letzte Behandlung spät in EC 49-55 erfolgen.

DSV

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