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Pflege

verbissDer sehr tiefe Verbiss und die selektive Beweidung der Pferde können während der Vegetation zu Narbenproblemen führen. Die Narbe wird an einigen Stellen sehr kurz verbissen, an den Kotstellen werden die Pflanzen überständig, da sie von den Tieren nicht gerne gefressen werden. Hier empfiehlt sich eine regelmäßige Nachmahd der Koppeln. So verjüngt sich der Bestand und die Narbe wird dichter. Außerdem wird verhindert, dass unerwünschte Gräser oder Kräuter aussamen und sich ansiedeln. 

 
Ein Abschleppen der Weiden zur Verteilung des Kotes ist nicht sinnvoll, da der Geilstellenanteil dadurch erhöht wird. Besser ist ein Absammeln des Kotes. Das Problem der Weidereste kann außerdem durch einen Wechsel von Schnitt- und Weidenutzung ausgeglichen werden. Ebenso ist eine kombinierte Beweidung mit anderen Tierarten möglich. Denn Pferde ergänzen sich mit Schafen oder Rindern in ihrem Grasungsverhalten und sind in der Lage, den Parasitenbefall der jeweils anderen Tierart zu senken.

Die Nachsaat

Ausgewinterte oder lückige Narben müssen im Frühjahr unbedingt nachgesät werden. Dafür bietet sich die Spezialmischung COUNTRY Horse 2118-Nachsaat Pferdegreen 25 kg/ha an. Sie setzt sich aus sehr raschwüchsigen und belastbaren Gräsern zusammen. Zur Vorbeugung von Narbenschäden sollten mehrmals im Jahr jeweils 5 -7 kg /ha der Nachsaatmischung ausgebracht werden. Dafür bietet sich eine Kombination mit der Ergänzungsdüngung an.

  
Pflege nach Neuansaat

Für die Bestandesführung nach Neu- oder Nachsaat gilt, dass die Narbe möglichst kurz gehalten werden sollte. Die kleinen und jungen Graspflanzen brauchen ausreichend Licht für ihre Entwicklung. Die Neuansaat wird daher erstmals bei etwa 15 cm Wuchshöhe geschröpft. Danach sollte sich eine schonende Beweidung anschließen.