Lippstädter Futtertrio
ZwischenfruchtmischungLeistungsstarke Gräsermischung für den Zwischenfruchtanbau.
Das Lippstädter Futtertrio ist eine optimal aufeinander abgestimmte Mischung aus drei leistungsstarken Einjährigen Weidelgrassorten für den Zwischenfruchtanbau. Sie ermöglichen eine frühzeitige Beweidung oder eine besonders gut strukturierte wiederkäuergerechte Silage mit hohem Trockensubstanzgehalt und gleichzeitig hoher Verdaulichkeit. Das Futter zeichnet sich durch ein ausgeglichenes Protein-Energieverhältnis aus und garantiert eine hohe Futteraufnahme für eine verbesserte Milch- und Fleischleistung aus dem Grundfutter. Auch für Biogasanlagen liefert die Mischung ein bestens geeignetes Substrat.
| Zwischenfruchtart |
Sommerzwischenfrucht |
Zusammensetzung
| Anteil | Arten |
| 100 % |
Einjähriges Weidelgras (drei verschiedene Sorten diploid/tetraploid) |
Anbauhinweise
| Aussaatmenge | 40-45 kg/ha |
| Aussaattermin | Anfang Juli-Mitte August mit flacher Saatgutablage in gut rückverfestigten Boden |
| Nutzung | Beweidung, Schnitt, Gründüngung |
| Düngung | Erste Nutzung: 100-120 kg N/ha als Gülle, Gärrest und/oder Mineraldünger; zweite Nutzung: 50-80 kg N/ha als Mineraldünger; Gründüngung: 50 kg N/ha |
| Besondere Eigenschaften | hohe Erträge bei optimaler Futterstruktur; Silierfähigkeit und Schmackhaftigkeit; gute Durchwurzelung; gute Bodenbedeckung |
| Pflanzenschutz |
| Unkrautbekämpfung | Sommerunkräuter wie Franzosenkraut, Gänsefuß oder Melde mindern den Ertrag und beeinträchtigen die Futterqualität. Die Bekämpfung mit geeigneten Herbiziden sollte möglichst früh erfolgen. |
| Nutzung |
| Beweidung | Alle Einjährigen Weidelgräser der DSV erreichen bereits nach 6-8 Wochen die Weidereife, wenn der Bestand geschlossen ist und eine Wuchshöhe von 15 cm erreicht hat. Die Zuteilung der Fläche ist so bemessen, dass kein überständiges Futter heranwächst. Hier hat sich die Standweide bewährt, da der Weiderest gering ist. |
| Schnittnutzung | Aufgrund des hohen TM-Gehaltes sind die Einjährigen Weidelgräser der DSV bereits nach 8-10 Wochen silierfähig. Sie liefern ihr volles Ertragspotenzial bereits im ersten Schnitt. Hervorragende Standfestigkeit und gleichmäßiges Ährenschieben sichern die Futterqualität auch dann, wenn erst spät im Herbst geerntet werden kann. |